Autonome Systeme, echte Möglichkeiten: techConference 2026 bringt KI-Agenten auf den Boden der Tatsachen

Oesterreichs IT-Community in der Messe Wien (c) Schedl (1)

Wien, 5. Mai 2026

Vom Hype zum Härtetest: Die techConference 2026 am 9. und 10. Juni 2026 in der Messe Wien stellt hunderte IT-Fachleute vor eine Frage, die in keinem Boardroom mehr umgangen werden kann: Was können KI-Agenten wirklich und was nicht?

Die KI-Transformation ist in vollem Gange und österreichische Unternehmen sind bereit, ihr Potenzial endlich voll auszuschöpfen. Der Moment des Ausprobierens ist vorbei: Jetzt geht es darum, was wirklich funktioniert. Mit über 50 praxisorientierten Sessions und Workshops steht bei der #TC26 nicht nur die Vision im Vordergrund, sondern das, was heute, in echten Unternehmensumgebungen, tatsächlich funktioniert. „Wir erleben den Übergang vom Experimentieren zum ernsthaften Einsatz von KI-Automatisierungen und genau in dieser Phase brauchen Unternehmen belastbare Antworten. Genau das bietet die techConference 26“, sagt Christoph Becker, CEO ETC und Organisator von Österreichs größter IT-Konferenz.

Technologie und Kompetenzen als Schlüssel für wirksame KI
„Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen an einem entscheidenden Wendepunkt angekommen: Weg vom Experiment, hin zum verlässlichen Einsatz im operativen Alltag. Dafür braucht es nicht nur leistungsfähige KI‑Modelle, sondern vor allem klare Verantwortlichkeiten, sichere Infrastrukturen und das Zusammenspiel von Mensch, Daten und Technologie“, sagt Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich. Damit KI ihr volles Potenzial entfalten kann, braucht es eine stabile, vertrauenswürdige technologische Basis ebenso wie Menschen, die diese Technologie kompetent nutzen können. Mit der Microsoft Rechenzentrumsregion steht diese Grundlage im eigenen Land zur Verfügung. Entscheidend ist zugleich das gezielte Skilling von Mitarbeitenden und der breiten Bevölkerung: Erst wenn technologische Voraussetzungen, digitale Fähigkeiten und Datenkompetenz zusammenkommen, lässt sich KI nachhaltig in Produktivität, Wertschöpfung und Innovation übersetzen.

Was CTOs jetzt auf dem Schirm haben müssen
Somya Rathee bringt ein Thema zur #TC26, das viele IT-Entscheidende noch verdrängen: Quantencomputing – und was es für die Sicherheit ihrer Systeme bedeutet. Die Co-Founderin der Quantum Society Austria und Physikstudentin an der TU München räumt dabei mit einem hartnäckigen Mythos auf: Quantentechnologie ist kein Reservat für Spezialisten, sondern ein zutiefst interdisziplinäres Feld mit konkreten Implikationen für jeden, der heute strategische IT-Entscheidungen trifft. „Wer heute Daten speichert, die in zehn Jahren noch schützenswert sind, hat bereits ein Problem. Quantum Readiness beginnt nicht mit Hardware, sondern mit Crypto-Agilität – der Fähigkeit, Komponenten von Verschlüsselungen zu ersetzen, bevor der Ernstfall eintritt“, sagt Somya Rathee, Co-Founderin Quantum Society Austria, die in ihrem Talk beleuchtet, welchen realen Status die Quantentechnologie heute hat und was das für die Zukunft der KI bedeutet.

KI im Code: Das System macht den Unterschied
Rainer Stropek, Gründer von software architects, Microsoft MVP und einer der gefragtesten Entwickler-Speaker Europas, hat zu viele KI-Ankündigungen kommen und gehen sehen, um Benchmark-Zahlen zu vertrauen. Seine These ist unbequem: Nicht das bessere Modell entscheidet, ob KI in der Softwareentwicklung echten Wert schafft, sondern das Engineering-System drumherum. „KI-Agenten werden nicht dadurch produktiv, dass man ihnen mehr Autonomie gibt. Sie werden produktiv, wenn wir das System rundherum professionell bauen: Kontext, Werkzeuge, Tests, Feedback und klare Grenzen. Genau das ist Harness Engineering – und genau dort entscheidet sich, ob KI ein Demo-Effekt bleibt oder echte Wertschöpfung liefert“, sagt Stropek. Wer diese Strukturen professionell aufsetzt, kann KI verlässlich in bestehende Entwicklungs- und Betriebsprozesse einbetten. Wer stattdessen nur auf das nächste Modell-Update wartet, wartet vergeblich.

Angriffsfläche KI-Agent: Wenn Autonomie zum Sicherheitsrisiko wird
Die größte Schwäche autonomer Systeme ist oft das Vertrauen, das man in sie setzt – ohne sie wirklich zu verstehen. Ein großer Fokus liegt daher auch auf Sicherheits-Themen. Sami Laiho, weltweit einer der gefragtesten Windows-Security-Experten, und Paula Januszkiewicz, Gründerin von CQURE und Enterprise Security MVP, zeigen unter anderem bei der #TC26, wie sich Unternehmen absichern – bevor es zu spät ist. Beide bringen internationale Erfahrung aus Projekten mit Unternehmen und Institutionen aus aller Welt mit.

Weitere Infos zur techConference 2026: https://www.techconference.at