CELUM-Studie: KI als Gamechanger beim Shopping – jeder vierte Österreicherin fragt Chatbots nach Informationen zu Produkten

Alexandra Vetrovsky Brychta CGO CELUM (c) Markus Schneeberger

Linz/Wien, 29. Juni 2026

Wie suchen österreichische Konsument*innen online nach Produktinformationen und welche Rolle spielt dabei der Aufstieg der Künstlichen Intelligenz? Genau dieser Frage widmete sich der Linzer Marketing-Technologie-Anbieter CELUM gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TQS im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Umfrage. Dabei zeigte sich, dass Künstliche Intelligenz bei der Produktsuche heute schon eine wichtige Informationsquelle ist: 29 % der Befragten lesen die KI-Zusammenfassungen von Google und 26,8 % greifen auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück.

Wie so viele Lebensbereiche wird auch das menschliche Kaufverhalten maßgeblich von Künstlicher Intelligenz beeinflusst. Vor allem bei der Suche nach Produkten und Informationen zu diesen spielt KI bereits eine wichtige Rolle, wie eine kürzlich von CELUM und TQS durchgeführte, repräsentative Umfrage ergab. Denn sowohl KI-Chatbots als auch automatisch generierte KI-Zusammenfassungen der Google-Suche werden hierfür von mehr als einem Viertel der Österreicher*innen eingesetzt. Beide Varianten sind bei Frauen beliebter als bei Männern (KI-Chatbot: 30,1 % vs. 23,5 %; KI-Zusammenfassung: 31,3 % vs. 26,8 %).

Junge Menschen suchen diverser
Wenig überraschend ist die KI-Nutzung unter jüngeren Menschen am verbreitetsten. Unter den 16- bis 29-Jährigen suchen jeweils vier von zehn mittels KI-Chatbots (41,9 %) beziehungsweise KI-Zusammenfassungen (39,6 %) nach Produktinformationen. Mit steigendem Alter nimmt die KI-Verwendung in diesem Kontext deutlich ab, wobei Personen ab 40 Jahren eher eine automatische Zusammenfassung lesen als einen Chatbot zu befragen.

Außerdem sucht die jüngste Altersgruppe (16 bis 29 Jahre) in der Regel über die meisten verschiedenen digitalen Kanaltypen – durchschnittlich fast drei pro Person. Mit 70 % holt hier mit Abstand der größte Anteil auch über Social Media Produktinformationen ein. Danach folgen die 30- bis 39-Jährigen mit 49,3 %. Und die klassische Suchmaschine ist nur unter den 50- bis 65-Jährigen noch verbreiteter als in der Gen Z (77,2 % vs. 75,3 %).

„Agentic Commerce“ noch am Anfang
„Wir stehen erst am Beginn der Ära des ‚Agentic Commerce‘, also der kund*innenseitigen Nutzung von KI im Kaufprozess. Aktuell kommt sie vorrangig in der Produktsuche zum Einsatz. In Zukunft ist aber davon auszugehen, dass uns KI-Agenten auch die Entscheidung und den Kauf abnehmen werden“, erklärt Alexandra Vetrovsky-Brychta, Chief Growth Officer von CELUM. Für Unternehmen schlussfolgert sie: „Marken und Händler müssen die Inhalte zu ihren Produkten schon jetzt so aufbereiten, dass diese von der KI gefunden, verstanden und schlussendlich empfohlen beziehungsweise gekauft werden. Wer den Content nicht für Maschinen strukturiert, wird in der Entscheidungslogik der Agenten schlicht nicht mehr stattfinden.“

Osten liest Zusammenfassung, Westen fragt den Bot
Im Bundesländervergleich fällt ein interessantes Muster auf: Während in den östlich und zentral gelegenen Ländern, mit Ausnahme von Niederösterreich, die KI-Zusammenfassungen verbreiteter sind als der Chatbot, ist es in Tirol und Vorarlberg andersherum. Nur in Salzburg ist das Verhältnis ausgeglichen. In Summe sticht das Burgenland als KI-Hochburg heraus: 43,8 % der Menschen nutzen hier KI-Zusammenfassungen, 31,3 % KI-Chatbots. Im Gegensatz dazu steht Kärnten auf dem letzten Platz, wo nur 23,4 % in KI-Zusammenfassungen und 21,9 % mit Hilfe von KI-Chatbots nach Produktinformationen suchen. Die Bundeshauptstadt Wien bleibt, was beide Kanaltypen angeht, mit 28,4 % (KI-Zusammenfassungen) beziehungsweise 22,1 % (KI-Chatbots) unter dem Durchschnitt.

Die Umfrage wurde ebenfalls in Deutschland durchgeführt. Die KI-Nutzung zur Suche ist dort zwar etwas verbreiteter als hierzulande, dafür nutzt der*die Österreicher*in im Schnitt mehr verschiedene Kanaltypen.

Über die Studie
Die Ergebnisse stammen aus einer Mehrthemenumfrage (Omnibusumfrage), die von TQS Research & Consulting im Auftrag von CELUM durchgeführt wurde. Die Erhebung erfolgte im Zeitraum vom 13. bis 23. März 2026 mithilfe der Methode CAWI (Computer Assisted Web Interviews). Befragt wurden 1.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren, repräsentativ für Österreich nach Geschlecht, Alter, Bundesland und Bildungsstand. Mehrfachantworten waren möglich.

Über CELUM
CELUMs Product Content Management und Brand Management Software as a Service erlaubt es großen Marketing-, Brand- und Produkt-Teams überzeugende Erlebnisse zu erschaffen, indem sie Content aller Art erstellen, genehmigen, verwalten und in jedem Kanal nutzbar machen und dessen Wirkung analysieren können – und das vollständig skalierbar mit KI als Motor. Die Plattform bietet: Das einzige Produkt Content Management für die anspruchsvollsten Szenarien in Handel und der verarbeitenden Industrie. Das einzige Brand Management speziell für Multibrands und die verarbeitende Industrie. Mehr auf www.celum.com.