Korneuburg, 20. Juli 2026
Der Internationale Tag zum Schutz der Mangrovenökosysteme am 26. Juli rückt besondere Küstenlebensräume in den Fokus, die für Artenvielfalt, Küstenschutz und Ernährungssicherheit zentral sind. Auch bei Garnelen ist der Blick auf Mangroven relevant: Yuu‘n Mee zeigt anhand seiner bio-zertifizierten Black Tiger Garnelen, wie Herkunft, Aufzucht und Produktqualität zusammenhängen: Sie wachsen in zertifizierten Mangroven-Teichen im Mekong-Delta in Vietnam auf, ernähren sich von natürlich vorkommendem Futter und sind bis zur jeweiligen Farm rückverfolgbar.
Mangroven wachsen in Küstenregionen, wo Land und Meer aufeinandertreffen. Ihre verzweigten Wurzelsysteme bieten Lebensraum für zahlreiche Arten und tragen dazu bei, Küsten vor Erosion, Wellen und Sturmfluten zu schützen. Durch die Speicherung von Kohlenstoff erfüllen Mangroven zudem eine ökologische Funktion im Klimasystem. Gleichzeitig stehen Mangroven weltweit unter Druck. Der Internationale Tag zum Schutz der Mangrovenökosysteme macht sichtbar, wie wichtig ihr Erhalt ist. Gerade im Zusammenhang mit Garnelen ist der Blick auf Mangroven besonders relevant: Mangroven dienen vielen Fischen und Garnelen als Nahrungs- und Aufwuchsgebiet. Entscheidend ist daher, wie Garnelen aufgezogen werden und ob ihre Herkunft nachvollziehbar ist. Für Konsument:innen zählt damit neben der Qualität am Teller auch die Frage: Wo wachsen die Garnelen auf? Wie transparent ist die Lieferkette? Und welche Standards gelten bei Aufzucht und Verarbeitung?
Mangroven als Teil des Aufzuchtmodells
Die Bio Black Tiger Garnelen von Yuu’n Mee stammen aus dem Mekong-Delta in Vietnam. Die Garnelen wachsen dort in bio-zertifizierten Mangroven-Teichen auf. Der Mangrovenwald ist dabei Teil des Aufzuchtmodells: Die zertifizierten Farmen unterliegen einem staatlichen Schutzprogramm, bei dem mindestens 60 Prozent der Farmflächen mit Mangroven bewaldet sein müssen.
Die Garnelen ernähren sich ausschließlich von natürlich vorkommendem Futter wie Plankton und Mangrovenblättern, die ins Wasser fallen. Es wird nicht zugefüttert. Auch die Besatzdichte wird bewusst geringgehalten: In den Mangrovenwald-Farmen leben zwei Garnelen pro Quadratmeter. Diese Form der Aufzucht ermöglicht ein Wachstum ohne Einsatz von Antibiotika. Jeder Schritt von der Aufzucht bis ins Tiefkühlregal wird kontrolliert, wodurch eine Rückverfolgbarkeit bis zur jeweiligen Farm möglich ist.
„Der Internationale Tag zum Schutz der Mangrovenökosysteme ist für Yuu‘n Mee ein wichtiger Anlass, denn bei unseren bio-zertifizierten Black Tiger Garnelen ist die Herkunft unmittelbar mit dem Mangrovenwald verbunden. Die Garnelen wachsen in naturbelassenen Mangroven-Teichen im Mekong-Delta auf und ernähren sich von dem, was dort natürlich vorkommt. Es ist nachvollziehbar, woher sie kommen, unter welchen Bedingungen sie aufwachsen und welche Qualität am Ende auf dem Teller ankommt“, so Mag. Robert Herman, Geschäftsführer von Yuu‘n Mee.
Zero-Input-Aquakultur als Qualitätsmerkmal
Das Prinzip der Zero-Input-Aquakultur unterscheidet die bio-zertifizierten Black Tiger Garnelen aus Mangrovenwald-Farmen von vielen anderen Formen der Garnelenaufzucht. Statt zugefüttert zu werden, nutzen die Tiere das, was im Mangroven-Teich natürlich vorhanden ist, wie Blätter der Mangrovenbäume oder Plankton. Dadurch bleibt die Aufzucht eng mit dem jeweiligen Ökosystem verbunden. Für Yuu‘n Mee ist diese Form der Aufzucht auch eine Qualitätsfrage. Hochwertige, naturbelassene Garnelen zeichnen sich durch einen frischen, nicht fischigen Geruch, eine gut spürbare Konsistenz und einen leicht süßlichen, mild-nussigen Geschmack aus. Durch ihre Naturbelassenheit behält die Garnele bei der Zubereitung ihre Größe und den Biss, Garnelen mit Zusatzstoffen schrumpfen in der Pfanne und verlieren an Größe.
Konsument:innen achten stärker auf Herkunft und Naturbelassenheit
Dass Herkunft und Verarbeitung bei Garnelen stärker in den Fokus rücken, zeigen auch die Umfrageergebnisse von Yuu‘n Mee und TQS. Die Relevanz der Garnele ist hoch: 93 Prozent der Befragten mögen Garnelen, 50 Prozent essen sie mindestens einmal pro Monat. Gleichzeitig ist vielen Konsument:innen wichtig, wie Garnelen aufgezogen und verarbeitet werden. Für 87 Prozent der Befragten ist Naturbelassenheit kaufentscheidend. Gemeint ist damit der Verzicht auf E-Nummern, Zusatzstoffe und wasserbindende Substanzen. [1]
Damit wird die Garnele zunehmend auch über Herkunft, Aufzucht und Verarbeitung bewertet. Für viele Konsument:innen zählt, ob nachvollziehbar ist, woher das Produkt kommt, wie es aufgezogen wurde und welche Standards gelten. Genau hier setzt Yuu‘n Mee mit den bio-zertifizierten Black Tiger Garnelen aus Mangrovenwald-Farmen an: mit Aufzucht in Mangroven-Teichen, Verzicht auf Zufütterung, kontrolliert antibiotikafreier Aufzucht, Verzicht auf Zusatzstoffe bei gekochten, blanchierten und rohen Garnelen sowie Rückverfolgbarkeit bis zur Farm.
[1] Seafood-Konsum in Österreich, Umfrage unter 1.000 Österreicher:innen zwischen 14 und 65 Jahren, repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Haushaltsgröße, Februar 2025
