Mainz/Hallein, 17. November 2025
Wie begegnet man den Tricks der Ökologiebremser, den Klima-Mythen und Ablenkungsfallen, die eine nachhaltige Transformation verhindern sollen? Beim „Talk der Zuversichtlichen“ kamen zwei engagierte Stimmen zusammen, die sich seit Jahren für eine faktenbasierte Klimakommunikation und eine nachhaltige Wirtschaftsweise einsetzen: Marcus Wadsak, der bekannte österreichische ORF-Meteorologe und Klimaexperte, und Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz – in Hallein/Salzburg mit einem Produktionsstandort vertreten – und Träger des Deutschen Umweltpreises.
Zackes Brustik, Podcaster und Nachhaltigkeits-Influencer, moderierte das einstündige Gespräch und führte mit reflektierten Fragen und pointierten Kommentaren durch das Format. Die Veranstaltung wurde live auf www.diezuversichtlichen.de/live gestreamt und erreichte über 40.000 Zuschauer*innen. Die vollständige Aufzeichnung ist weiterhin verfügbar – auf YouTube zum Nachschauen sowie auf Spotify und Apple Podcasts zum Nachhören.
Im Zentrum des Talks stand die Frage, wie man mit wissenschaftlich fundierten Fakten gegen gezielte Desinformation im Klimadiskurs vorgehen kann – und warum die Kreislaufwirtschaft dabei eine zentrale Rolle spielt. Beide Gesprächspartner zeigten auf, dass sozial faire und wirtschaftlich erfolgreiche Lösungen längst existieren und dass es nicht an Möglichkeiten, sondern am politischen und gesellschaftlichen Willen mangelt.

Reinhard Schneider betonte die Herausforderung gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen: „Die eigentliche Hürde ist nicht das Fehlen von Lösungen, sondern die Veränderungsbereitschaft und die damit verbundenen Sorgen. Wir müssen zeigen, dass das, was jenseits des Bekannten liegt, nicht negativ ist – sondern neue Chancen und Lebensfreude bietet.“
Auch Marcus Wadsak machte die Dringlichkeit deutlich: „Der Klimawandel ist die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts. Das Zeitfenster schließt sich – wir haben jetzt noch große Chancen, um das Klima zu stabilisieren, aber wir müssen sie entschlossen nutzen. Wenn wir dieses Thema so ernst nehmen würden, wie es notwendig ist, wäre es jeden Tag in den Nachrichten.“
Beide waren sich einig: Die Fakten liegen auf dem Tisch, doch gesellschaftliche und politische Blockaden bremsen den Wandel. Jetzt gilt es, entschlossen zu handeln und die vorhandenen Lösungen in die Tat umzusetzen. Gemeinschaftlicher Klimaschutz kann gelingen – dabei ist jede*r Einzelne gefragt ist, Teil der Lösung zu werden.
