Kalsdorf bei Graz, 3. Februar 2026
Der Einkauf macht den Unterschied: Was steckt hinter Fairtrade und was nicht? Zum Fair February 2026 ordnet die österreichische Kaffeerösterei J. Hornig gängige Annahmen rund um Fairtrade ein. Als langjähriger Partner von Fairtrade teilt das Unternehmen kompakte Fakten aus der Praxis und zeigt mit einem einfachen Rezept, wie fairer Genuss ganz unkompliziert in den Alltag passt, ganz nach dem Motto „Fair fits every kitchen“.
Der Fair February lädt dazu ein, den eigenen Einkauf bewusster zu gestalten. Die österreichische Kaffeerösterei J. Hornig setzt sich bereits seit über 30 Jahren für fairen Handel ein. Bereits 1994 brachte J. Hornig als erster Kaffeeröster in Österreich ein Produkt mit dem Siegel auf den Markt. Fairtrade ist damit für J. Hornig kein kurzfristiger Trend, sondern seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Unternehmenswerte und der Verantwortung entlang ausgewählter Produktlinien.
„Fairtrade begleitet uns schon so lange, dass es für uns weniger um Schlagworte geht – sondern um verlässliche Rahmenbedingungen und langfristiges Denken“, sagt Philipp Lackner, Head of Marketing bei J. Hornig. „Gerade bei Kaffee ist Stabilität entscheidend – für Produzent:innen genauso wie für die Qualität.“
Fairtrade unter der Lupe – Wofür steht die Zertifizierung?
- Fairtrade ist automatisch Bio.
Nein. Fairtrade und Bio sind zwei unterschiedliche Zertifizierungen mit jeweils eigenem Fokus. Fairtrade steht für faire Handelsbedingungen und soziale Standards, Bio-Zertifizierungen regeln vor allem ökologische Aspekte des Anbaus. Manche Produkte – darunter auch ausgewählte Kaffees von J. Hornig wie Alles Bio oder Caffè Crema Bio – tragen beide Siegel.
„Beide Zertifizierungen sind wichtig, aber sie leisten Unterschiedliches. Uns ist wichtig, transparent zu machen und Bewusstsein dafür zu schaffen, wofür welches Siegel steht“, so Lackner.
- Fairtrade-Produkte bedeuten einfach nur höhere Preise.
Der Fairtrade-Mindestpreis und die Prämie sind wichtige Instrumente, aber Fairtrade umfasst darüber hinaus verbindliche soziale und ökologische Standards. Dazu zählen unter anderem das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit, das Recht auf gewerkschaftliche Organisation, Maßnahmen für Arbeitssicherheit sowie ein Diskriminierungsverbot. Die Einhaltung dieser Standards wird regelmäßig kontrolliert.
- Fairtrade hat nichts mit Qualität zu tun.
Fairtrade ist kein Qualitätssiegel im klassischen Sinn. Faire und verlässliche Rahmenbedingungen können jedoch dazu beitragen, dass Produzent langfristig in Know-how, Infrastruktur und Anbaumethoden investieren. Diese Stabilität ist eine wichtige Grundlage für gleichbleibende Qualität.
Fair genießen: Veganes Bananenbrot mit fairem Kaffee
Der Fair February zeigt, dass bewusste Entscheidungen nicht kompliziert sein müssen. Viele Backzutaten wie Bananen, Datteln oder Gewürze sind in Fairtrade-zertifizierter Qualität in herkömmlichen Supermärkten erhältlich. Dieses vegane Bananenbrot kommt sogar ohne Zuckerzusatz aus, ist schnell gemacht und bekommt durch Espresso eine feine Kaffeenote.

Zutaten:
- 3 Fairtrade-Bio-Bananen
- 280g regionales Dinkelmehl
- etwas gemahlene Fairtrade-Bio-Vanille
- 1 Packung Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL Fairtrade-Zimt
- 5-6 Fairtrade-Bio-Datteln
- 150 ml kalter Espresso J. Hornig Caffè Crema Bio (entspricht ca. 5 Espressi)
Und so funktioniert’s:
Zuerst den Kaffee zubereiten und abkühlen lassen. Als nächstes den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Bananen schälen und mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Die Datteln klein hacken. Als nächstes das Mehl, Vanille, Backpulver, Salz und Zimt in einer Schüssel vermengen. Kalte Espressi, die zerdrückte Banane und Datteln hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Kastenform mit etwas neutralem Öl einfetten und den Teig in die Form einfüllen. Den Kuchen auf mittlere Schiene für 50 Minuten backen und danach auskühlen lassen.
