Himmelhoch

Christina Lugner, Herby Stanonik & Co. feiern die Premiere von Andreas Ferners „Bro-Fessor, checkst du!?“

Kabarettpremiere Andreas Ferner ´Bro-Fessor, checkst du?!´, Orpheum Wien, 28.10.2026,

Wien, 29. Oktober 2026

Auf den Punkt gebracht

  • Der Wiener Kabarettist und Lehrer Andreas Ferner feierte mit seinem sechsten Soloprogramm „Bro-Fessor, checkst du!?“ Premiere im ausverkauften Wiener Orpheum.
  • Darin nimmt er den Schulalltag zwischen Eltern-WhatsApp-Gruppen, Influencer-Träumen und den vielfältigen Anforderungen an Lehrer:innen aufs Korn.
  • Zu den Premierengästen zählten unter anderem Christina Lugner, Herby Stanonik und Heribert Kasper.
  • Himmelhoch betreut die PR-Arbeit für Andreas Ferner.

Volles Haus, Promi-Auflauf und jede Menge Schulwahnsinn: Fessor Ferner begeistert mit seinem neuen Kabarettprogramm

Wenn aus dem Schulalltag Kabarett wird, ist Andreas Ferner in seinem Element. Mit „Bro-Fessor, checkst du!?“ nimmt der Lehrer und Kabarettist die Absurditäten des modernen Schul- und Gesellschaftslebens aufs Korn. Am Mittwochabend feierte er im ausverkauften Wiener Orpheum Premiere. Christina Lugner, Mister Ferrari Heribert Kasper und Katie La Folle ließen sich den kabarettistischen Ausflug ins Klassenzimmer ebenso wenig entgehen wie zahlreiche weitere prominente Gäste. Die Benotung des Abends fiel eindeutig aus: ein glattes Sehr gut für Ferner, akuter Bauchmuskelkater fürs Publikum.

Promi-Auflauf statt Elternsprechtag

Im Klassenzimmer heißt es normalerweise: Ruhe bitte! Im Wiener Orpheum waren an diesem Abend allerdings Lachmuskelattacken angesagt. Neben Society-Lady Christina Lugner, ihrer Tochter Jacqueline Lugner und Mister Ferrari Heribert Kasper mischten sich auch Oktoberfestlegende Wiesnschurli und Musikmanager Peter Pansky unter die Premierengäste. Auch die Kabarettszene war bestens vertreten: Herby Stanonik, Katie La Folle, David Stockenreitner, Lorenz Hinterberger, Heinz Hofbauer und Andreas Wutte wollten sich Ferners neueste Unterrichtseinheit nicht entgehen lassen. Sängerin Beatrice Turin, Moderator Alexander Rüdiger und Regisseurin Marion Dimali vervollständigten die prominente Gästerunde. Das Ergebnis: ein ausverkauftes Haus, beste Stimmung und zum Schluss gab es auch noch Standing Ovations. Da hätte selbst der strengste Klassenvorstand einen römischen Einser vergeben.

Das sagen die Promis über den Abend

Dass Ferners Pointen auch bei den prominenten Gästen ins Schwarze treffen, zeigen ihre Reaktionen.

  • Christina Lugner hätte gleich einen neuen Lehrplan parat: „Andi Ferner ist der einzige Professor Österreichs, bei dem die Schüler freiwillig nachsitzen – weil sie vor lauter Lachen nicht mehr nach Hause gehen können. Bei ihm wird nicht der Lehrstoff durchgenommen, sondern das Zwerchfell. Ich sage nur: Wenn alle Lehrer so wären, hätten wir in Österreich lauter Einser, außer in Betragen, da hätten wir einen Totalausfall.“
  • Auch Herby Stanonik ist vom Kollegen begeistert: „Andi ist einer unserer Vorreiter des österreichischen Schulkabaretts, deshalb macht es immer wieder großen Spaß, lustige Geschichten von einem tollen Kollegen zu hören und darüber herzlich zu lachen!“

„Bro-Fessor, checkst du!?“: Wenn die Eltern chatten und die Lehrer schwitzen

Für erfahrene Pädagog:innen gibt es Tage, an denen selbst unbezahlter Urlaub verlockend klingt. Etwa, wenn Helikopter-Eltern ihren Nachwuchs am liebsten bis zum Schulabschluss persönlich zur Toilette begleiten würden. Oder wenn eine harmlose Frage zur Hausübung in der Eltern-WhatsApp-Gruppe zu größeren Debatten führt als jede Parlamentssitzung. Besonders heikel wird es, wenn beim Diktat nicht mehr der Beistrich, sondern gleich der Rechtsanwalt gesucht wird.

Während manche Jugendliche bereits von der großen Influencer-Karriere träumen, sollen Lehrer:innen längst wahre Multitalente sein. Sie vermitteln Wissen, leisten seelische Erste Hilfe, lösen Konflikte und erklären nebenbei die digitale Welt. Fehlt eigentlich nur noch, dass sie den Schulbuffetbetrieb übernehmen und den Elternabend mit einer Atemübung eröffnen.

Mit viel Schmäh hält Ferner allen Beteiligten den Spiegel vor. Seine Geschichten sind so nah am echten Leben, dass man sich beim Lachen gelegentlich ertappt fühlt. Dabei verteilt er seine Pointen gerecht: Die Eltern kriegen ebenso ihr Fett weg wie die Lehrerkolleg:innen und Schüler:innen. Aber am meisten nimmt sich der Herr Fessor selbst aufs Korn. Denn wer den Schulalltag selbst kennt, weiß: Zwischen Elternsprechtag und Zeugnisvergabe steckt jede Menge Kabarettstoff.

Seit 1999 im Klassenzimmer – und der Stoff geht nicht aus

Mit „Bro-Fessor, checkst du!?“ legt Ferner sein sechstes Soloprogramm vor. Bereits mit „Schule, OIDA!“, „BildungsFERNER“, „Chill amal, Fessor!“, „Stundenwiederholung“ und „Nie mehr Schule!“ hat er den Lehrerberuf zum Ausgangspunkt für Kabarett gemacht. Dass ihm die Themen nicht ausgehen, überrascht angesichts seiner langjährigen Berufserfahrung kaum: „Ich unterrichte seit 1999. Die Schule liefert mir nach all den Jahren noch immer Geschichten, bei denen ich mir denke: Das kann man sich nicht ausdenken!“, lacht Ferner. „Die Kinder verändern sich, die Eltern verändern sich und der Wahnsinn verändert sich mit. Ich fürchte, mir wird der Stoff so schnell nicht ausgehen.“

„Bro-Fessor, checkst du!?“ ist ab sofort live zu erleben. Weitere Termine und Informationen unter www.andreasferner.at.

Über Andreas Ferner
Andreas Ferner (*1973 in Wien) ist Kabarettist, Schauspieler, Autor und Lehrer. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien und dem Studium der Wirtschaftspädagogik unterrichtet er seit 1999 kaufmännische Fächer an einer Wiener Handelsakademie. 2010 gewann er den Großen Niederösterreichischen Kabarett- und Comedy-Preis („Hirschwanger Wuchtel“), 2012 wurde er von der Wiener Gesellschaft für Bildungspolitik und Schulmanagement zum „Lehrer des Jahres“ gewählt. Neben seinen erfolgreichen Kabarettprogrammen war Andreas Ferner unter anderem in „Kabarett im Turm“ (ORF), „Schlawiner“, „SOKO Donau“ und „SOKO Kitzbühel“ zu sehen. Außerdem ist er Autor des Buches „Echt jetzt, Herr Fessor? Alltag eines Lehrers“.

Aus Sicht von Himmelhoch

Premierengäste sind natürlich ein interessanter Aufhänger für eine Presseaussendung – für die Kulturkommunikation lohnt sich aber auch der Blick auf die Geschichten hinter dem Programm. Andreas Ferner unterrichtet seit 1999 und verarbeitet Erfahrungen aus dem Klassenzimmer auf der Bühne. Für unsere PR-Arbeit liegt darin ein wesentlicher Zugang zur Kommunikation von Kabarett in Österreich: Konkrete Alltagserfahrungen machen ein Programm auch für Menschen greifbar, die den Künstler oder die Künstlerin noch nicht kennen. Sie geben Medien einen thematischen Anknüpfungspunkt und dem Publikum eine Vorstellung davon, was es auf der Bühne erwartet.